Der Frontalaufprall ist sicher nicht die Paradedisziplin des Atos: zu instabil ist die Fahrgastzelle, zu weit dringen Lenkrad (11 cm) und Bremspedal (knapp 20 cm) in den Fahrgastraum, zu stark ist die Belastung des Brustkorbs der Insassen. Für die Knie des Fahrers besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr durch harte Kanten und Zonen im Bereich der Lenksäule.

Besser schneidet der Atos beim Seitencrash ab, denn die Struktur seiner Fahrgastzelle absorbiert einen Großteil der Aufprallenergie.

Der Sicherung von Kindern sollte Hyundai mehr Aufmerksamkeit widmen, denn sowohl beim Frontal-, als auch beim Seitencrash riskieren die Kleinen schwere Verletzungen.

Wohl bauartbedingt erreicht der Hyundai Atos beim Fußgängeraufprall im Bereich von Beinen und Hüfte günstigere Werte als im Kopfbereich. Dennoch bleibt auch hier noch reichlich Raum für Verbesserungen.

Fazit: Es sind noch einige Verbesserungen drin. 18 Punkte (Front 4, Seite 14)*.

 

 

 


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