Zwar hat Citroën in der Vergangenheit in diversen TV-Spots immer wieder mit der Sicherheit seiner Autos geworben, doch der Kleinwagen Saxo ist leider das genaue Gegenteil von sicher. Der mittlerweile überarbeitete Franzose ist meilenweit vom Niveau des Klassenprimus Toyota Yaris entfernt. Er rangiert lediglich einen Punkt vor den Schlusslichtern Lancia Y und Fiat Seicento.
Auch der beim Testfahrzeug montierte Fahrerairbag kann nicht verbergen, dass der Saxo nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Die betagte Karosseriekonstruktion ist zu weich.Das Lenkrad drang extrem weit in den Innenraum ein. Dadurch kann der zündende Airbag für den Fahrer zur Gefahr werden. Unter den Verkleidungen in der arg geschrumpften Fahrgastzelle stellen harte Strukturen zusätzliche Gefahrenquellen dar. Hohe Belastungswerte wurden trotz Gurtkraftbegrenzern an der Fahrerbrust gemessen. Flankenschutz ist beim Saxo ein Fremdwort. Brust und Arme wurden von der eindringenden Türe hart getroffen. Der Bauch wurde durch die Armlehne, das Becken durch einen Hartschaumblock in Mitleidenschaft gezogen.
Fazit: Die Erstauflage des Saxo hat das zweitschlechteste Ergebnis aller 17 Fahrzeuge. Indiz: In der Gesamtaddition erreicht der Citroën gerade mal so viel Punkte wie Klassenprimus Yaris allein in einer Disziplin. 13 Punkte (Front 5, Seite 8).