Die Stützprofile an den Rücksitzen lösen rechtzeitig, deutlich vor dem ersten Dachaufschlag aus. Trotz des intensiven Aufschlags auf die Fahrbahn kommt es hier zu keinen nennenswerten Verformungen. Zusammen mit den weitgehend formstabilen A-Säulen (max. vertikale Deformation statisch 88 mm) ergibt sich für die gesamte Ü-berrollphase ein befriedigender und hinten sogar ein sehr guter Überlebensraum.

Die Frontsitze sind mit Gurtstraffer ausgerüstet. Auch sie werden rechtzeitig aktiviert und reduzieren dadurch die gefährliche Relativbewegung der Frontinsassen. Der Beifahrerkopf tritt kurzzeitig seitlich etwas aus der Fahrzeugkontur und berührt dann leicht den Boden. Die Folge sind etwas erhöhte Kopfbelastungswerte. Sie liegen aber deutlich unter den biomechanischen Grenzwerten.

Dank der robusten und weit ausfahrenden Stützprofile sowie der bis in Schulterhöhe reichenden Seitenwände gibt es bei den Rückinsassen keine Bodenberührung. Die Kopfbelastungen bleiben weit unter den biomechanischen Grenzwerten.

Wichtig für die Rettung der Insassen: Die Türen lassen sich auch nach dem Überschlag leicht öffnen.

Fazit:

An den Frontsitzen sind Kopfbelastungen und Überlebensraum befriedigend und damit auch das Testurteil befriedigend. An den Rücksitzen sind Kopfbelastungen und Überlebensraum sehr gut und damit auch das Testurteil sehr gut.

 

 

 


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