Wie relevant offenbar das Alter der Konstruktion für das Ergebnis ist, zeigt sich beim MX5. Ende der 80er-Jahre kam der Zweisitzer auf den Markt und wurde zweimal geliftet. Seine Crashergebnisse sind deutlich schlechter als die der beiden neueren Viersitzer.
Grundproblem: Die A-Säulen sind nicht formstabil (max. vertikale Deformation statisch 140 mm), damit ist der Überlebensraum für die Insassen mangelhaft. Der Beifahrerkopf schlägt stark auf dem Boden auf, die Belastungen liegen deutlich über den biomechanischen Grenzen.
Die Türen lassen sich auch nach dem Crash leicht öffnen.
Fazit:
Der Oldie aus dem Hause Mazda ist sicher ein sympathisches Auto – aber nicht im Crashtest: Kopfbelastungen und Überlebensraum sind mangelhaft, damit ist auch das Testurteil mangelhaft.