Der neue kleine Alfa erzielt das schlechteste Ergebnis im Frontalcrash. Die Tester des NCAP fanden den Italiener „very poorly“, zu deutsch: miserabel. Der schöne Alfa, dessen Vorderwagen konstruktiv eng verwandt ist mit dem großen Bruder 156, erreichte lediglich drei von 16 möglichen Punkten. Dies liegt auf dem Niveau unsicherer Kleinwagen wie Lancia Y oder Citroën Saxo.

Wie das Bild belegt, fehlt es dem Alfa an grundsätzlicher Karosseriesteifigkeit. Die Fahrgastzelle kollabierte. Negative Details: Der Kopf des Fahrers bewegte sich am Airbag vorbei und prallte auf das Armaturenbrett. Lenkrad und Bremspedal bewegten sich überdurchschnittlich zurück; Knie und Oberschenkel sind also stark gefährdet, Knochenbrüche wahrscheinlich. Konstruktive Konsequenzen aus dem schlechten Ergebnis wil Alfa Romeo nicht ziehen. Man erfülle die gesetzlichen Standards, lautet die offizielle Reaktion des Fiat-Konzerns.

In krassem Gegensatz zum Frontalcrash erwies sich der 147 beim Seitencrash als äußerst stabil und brillierte mit der Maximalpunktzahl von 18. Zusätzlich zur hohen Karosseriesteifigkeit trugen die perfekt funktionierenden Airbags zum erfreulichen Ergebnis bei.

Den Schutz der Fußgänger vor Aufprall bewerteten die Tester als allenfalls durchschnittlich – ähnlich wie bei anderen Fahrzeugen dieser Klasse.

Ohne den exzellenten Seitencrash käme der Alfa 147 auf nur zwei Sterne, so rettet er knapp den dritten – blamabel für ein neues Auto.

 

 

 


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